Französisch für Daheimgebliebene

Heute gibt es mal etwas aus der Rubrik „Französisch für Daheimgebliebene“

1

Lektion:
Wenn man hier ein paar Bierchen trinkt ist man irgendwann grau ( je suis gris), also etwas angetrunken

Trinkt man dann weiter wird man schwarz (je suis noir)

Bei uns ist man halt blau, andere Farbe, gleiches Ergebnis

Dann torkelt man aus der Kneipe und kann am schönen Sternenhimmel das Teighörnchen des Mondes (le croissant de lune) betrachten (=die Mondsichel)


2

Lektion:
André hat letzte Woche einen unfreiwilligen Brüller gelandet, wie das halt so ist, wenn man irgendwo ein Wort aufschnappt und es dann anwenden will

Er hatte eigentlich eine Verabredung mit einem Mädel

Da er aber am Vorabend mit uns bis spät nachts aus war (il a été noir), war er noch ziemlich fertig

Dies wollte er auch dem Mädel mit den Worten „je suis mou“ klarmachen

Die junge Frau muss daraufhin herzlich gelacht haben

Was war passiert?
„je suis mou“ heisst zwar „ich bin fertig, schlapp“, wenn ein Mann das aber sagt, heisst das auch „ich kriege keinen mehr hoch“!
3

Lektion:
Am Samstag bin ich mit Christin und Inga durch die Stadt geschlendert

Da fiel mir eine Ladenaufschrift ins Auge: über dem Laden stand „Cardonnerie“ (Schuster) und auf dem Schild darunter „Tampons Gravures“

Ich staunte erst mal Fragezeichen

Das Wort „Gravures“ konnte ich mir über „eingravieren“ erschliessen, aber warum gravieren die Franzosen Tampons und warum verkaufen sie Tampons beim Schuster??? Aufklärung brachte dann Christins Woerterbuch: Tampon (frz

) = (dt

) Tampon, Stempel, Pfropfen!!! Womit wir wieder den Sinnkreis geschlossen haetten

Ils sont fou, ces Gaulloises! (Die spinnen, die Gallier!)
Bis bald im Netz, Euer MUSTI

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