Kommentar on Februar 21st, 2007.
MIR-R.I.P.
Es war eine Es-Stasi JVC Kopier VHS Station.
Man kann aber immer noch übers Internet bei MIR tolle Dinge bestellen.
Kommentar on Februar 22nd, 2007.
die spiegelkugel von superberti befindet sich jetzt im besitz von the mighty johnny trash

Kommentar on Februar 26th, 2007.
Für jemanden, der nach dem Abitur noch bei Radio RIM jobben durfte, ist das ein ganz großer Jammer. Und für ein Münchner Kindl ist es eine der altehrwürdigen Institutionen Münchens, von denen neuerdings fast täglich eine schließt. Eine Schande!!
Kommentar on Mai 11th, 2007.
War ich geschockt als ich im Dezember 2006 vor dem leeren Laden stand!
Eine Welt bricht zusammen…
Wer wird der nächste sein der zu macht?
Kommentar on Mai 12th, 2007.
Der Laden für Legasthenikerbedarf und/oder Damenhandtaschen sieht mittlerweile so aus:

Schöne Module eines RIM-Mischpults (davon konnte man nur träumen) im Schaufenster von Hartnagel:

Kommentar on Oktober 21st, 2007.
Unsere Hochzeitsreise ging nach München. Und in München zum RIM (was ich vorher meiner Frau wohlweislich nicht gesagt hatte). Unser Besuch dauerte fast einen ganzen Tag. Die Laune meiner Frau war dementsprechend, zumal ein Teil des vorgesehenen Besuchsprogramms in München natürlich gestrichen werden musste.
Noch heute – 35 Jahre danach – kriegt sie einen Wutanfall, wenn sie das Wort “RIM” hört.
Für einen Wiener war RIM damals das Paradis. Die Jahrbücher waren in Wien gar nicht so leicht zu kriegen, sie waren heiß geliebte und gehütete Schätze. Das Ende von RIM war so etwas wie ein Weltuntergang.
Aber so lang unsere Welt noch mit 6,3 V/300 mA erleuchtet wird, ist Hoffnung …
Liebe Grüße aus Wien
Peter Lechner
Kommentar on April 26th, 2008.
Im tiefen Trauen.
ich war ab und zu dort. März 2007 gehe ich fast maschinell ins Geschäft rein….und wo bin ich ? Was war passiert ? ich gehe einfach wieder raus, gucke ich mal die Hausnummer. Das war wie im “versteckten Kamera”.: ein schlechter Witz.
Wir vermissen Euch !
Liebe Grüße
Peter
Kommentar on Juni 23rd, 2008.
Eben hatte ich die Idee, mal bei Wikipedia nach der Geschichte der sang-und klanglos verschwundenen Firma RIM zu for-schen. Und nun habe ich den Werdegang und das Ende dieses Betriebes erfahren. Da ich jetzt notgedrungenermaßen (aber gut bedient) bei Conrad gelandet bin, würde ich diesem Unternehmen die Übernahme von RIM fast verübeln. Zumal ich auf eine diesbezügliche Anfrage nie eine Antwort bekam.
Seit Anfang der 1970er Jahre war ich Bestellkunde in Mün-chen, insbesondere von Bausätzen. Die Prazision, mit der bei RIM Bausätze zusammengestelltt und dokumentiert wurden, ist bis heute unerreicht. Mein erstes Gerät war der Oszillograph ROG 7 GLT Es folgten im lauf der Jahre weitere aus den Reihe Messgeräte, Elektroakustik und RIM-Semis ebenso Stereo-Tuner und -Verstärker 3001.
RIM ist ein erfeulicher Teil meiner eigenen Lebensgeschichte als Bastler und Tonbandamateur. Ein Dank nachträglich gebührt den ehemaligen Mitarbeitern und Inhabern dieser Firma, die an der Entwicklung der Radiotechnik und Electronic
richtungsweisend beteiligt war
Heino Merian
Kommentar on Juli 12th, 2008.
KAPLONSKI, das MIR fürs Grobe hat sich nun auch ins Internet verabschiedet. Nur dumm, das jetzt nicht mehr die freundlichen Menschen vor Ort gibt, die ein Toiletten-Spüllkasten-Dingsbums-Teil auch als solches erkennen, einem mitteilen wie es unter Fachleuten genannt wird und einem gleich noch praktische Tipps zum Einbau mit auf den Weg geben.
Kommentar on Juli 20th, 2008.
Während das Ende des MIR gleichzeitig das Ende der Vergangenheit und der Zukunft bedeutet, ist das Ende von Kaplonski das Ende der Gegenwart.
Im MIR war jede Science-Fiction-Zukunftstechnologie der Vergangenheit gegenwärtig. Kaplonskis Verkaufsraum dagegen war ein ca. 10m³ kleiner Kosmos, an deren Rändern sich die komplette Welt spiegelte. Es gab nichts in der realen Welt, was es nicht auch bei Kaplonski gab.
Kommentar on September 4th, 2008.
Schon als Zwölfjähriger blätterte ich Mitte der 80er sehnsüchtig im RIM-Katalog. Irgendwann um Ostern bestellte ich mir dann irgendwas, ich glaube Ätzmittel für 12 DM und ein paar Widerstände oder so, was ich mir halt vom Taschengeld leisten konnte.
Die freundlichen Damen und Herren von RIM haben mir das dann zugeschickt, mit einem netten Brief, und zwar umsonst! Das war noch aktive Nachwuchsförderung. Ob es sowas heute noch gibt?
Ah, the memories…
Kommentar on September 11th, 2008.
Jou liebe Freunde, ich war grad in Noschtaschie-Laune und habe mit Radio Rim gegoogelt. Schön, dass die Erinnerung an Radio Rim Hochgehalten wird. Dort hatte ich als9jähriger noch mit meiner Mutter zusammen eine Morsetaste gekauft + die nötigen Bauteile für einen Sender. Als Hobbigitarrist fand ich dort dann eine Transistor-Gitarrenfilterkarte mit Q-Filter, die ich, da ich sie schnell brauchte gleich fertig erwarb. Rim war meiner Ansicht nach oft etwas teuerer als Conrad, aber auch gepflegter. Meine Selbstbau-Tongeneratoren, Zähler, und auch der 1chip-Stereoempfänger taten jahrelang ihren Dienst. Schade, dass es den Rim nicht mehr gibt.
Kommentar on Mai 15th, 2009.
Oh ist das schön sowas lesen zu können.
Manchmal denke ich schon ich bin der letzte dem etwas fehlt, wenn man mal schnell ein Gerät repariert, dafür einen XY-Transistor braucht (und ein paar für die Zukunft noch dazu) und ihn bei Conrad _nicht bekommt_, da nicht bevorratet. Selbst wenn er im Katalog ist. War ich doch neulich bei Conrad und brauchte schnell mal zehn 4700 uF-Elkos 16 V. Hatte Conrad nur zwei… (und über die Preise will ich gar nicht reden).
Wenn der Bürklin auch noch zu macht wird’s eng…
Kommentar on September 9th, 2009.
Tja, jetzt bin ich auch hier.
Was sollich sagen; ich bin auf der Suche nach einem Selbstbau-Tonstudio und konnte mich erinnern, das von RIM so was mal angeboten wurde.
Damals unerreichbar für mich Schüler.
Aber wo war RIM geblieben?
Dank Onkel Gugel muß ich nun das hier lesen.
Sind die Leute heute dümmer oder fauler, daß sich so ein Laden nicht mehr lohnt?
Muß alles gleich auf Knopfdruck funktionieren? Wie, ist egal? Und wenn nicht, wirfts man weg und kauft neu?
Irgendwie geht uns da was verloren
Kommentar on Januar 11th, 2010.
Ja, die alten Zeiten….
ich hab während des Studiums nebenbei selbst erst bei Radio RIM und dann bei einem Computerladen in der Landwehrstrasse gejobbt. Der Gang zu RIM war fast immer selbstverständlich, wenn man in München war (und das war eigentlich jeden Tag…..), obwohl ich mich erinnern kann, das es zum Schluß auch viele Wühlkisten gab. MIR war auch immer was besonderes.
Da ich seit nun bald 10 Jahren nicht mehr im Dunstkreis der heimlichen Hauptstadt wohne, komme ich im Jahr nur noch 1 bis 2 mal nach München. Beim letzten Besuch wollte ich mal wissen, was denn aus der Elektronikmeile geworden ist und war einigermassen geschockt. Es gibt nur noch einen einzigen von damals bekannten Elektronikladen in der Schillerstrasse – aber der hat noch kleine Tütchen mit dem Audfdruck RIM, ein paar Computerläden und sonst nur noch horizontales Gewerbe. Schade.
Kommentar on Januar 22nd, 2010.
Wenn ich an RIM denke, überkommt mich schon eine gewisse Trauer. Ich würde mich so über ein paar Fotos vom Laden in der Bayerstr. freuen. Ich habe damals auch Schallplatten gekauft. Es gab da kleine Kabinen mit je einem Plattenspieler und man konnte eine gewisse Anzahl an Platten in die Kabinen nehmen und in aller Ruhe reinhören. In der Auslage Eingang Schillerstr. war immer so ein riesiger Lautsprecher ausgestellt der Tischtennisbälle nach Oben springen ließ. Der Einkauf dort war immer ein Erlebnis.
Vielleicht gibt es ja doch irgendwo ein paar Bilder von den Verkaufsräumen.
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